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Clubweekend - 20. September 2003


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Bericht des Rudelführers vom Clubweekend 2003 des AMC Swissair

Hansjörg Dutler

Ein paar Gleichgesinnte unterwegs

An einem wunderschönen Samstagmorgen bereits so gegen 9 begrüssten sich ein paar (deren 16 um genau zu sein) Unentwegte mittels Küsschen links Küsschen rechts Küsschen links, Kaffe und Gipfel an der Autobahnraststätte Forrenberg bei Winterthur.
Via den fernen Osten der Eidgenossenschaft, den wilden Westen der Donaurepublik fuhren wir sittsam und gemächlich in den tiefsten Süden Germaniens. Im Bregenzerwald mussten wir, wie es sich gehört, den Kühen für einmal den Vortritt lassen. In der Nähe des Alpsees war auch schon die Mittagspause angesagt. Jörg und Steven liessen es sich nicht nehmen die Sommerrodelbahn auszutesten. Dies nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals. Von Raserei auch da keine Spur. Gemütlich und ruhig, ohne erhebliche Verletzungen brachten die zwei ihre Rodel zu Tal.
Nach einer kurzen, aber intensiven Schlemmerei fuhren wir weiter in unser Quartier nach Unterkürnach bei Kempten ins Hofgut. Grosse Augen, lachende Gesichter konnte ich lesen, als wir das Tagesziel erreichten. Ein super Hofgut, gepflegt und mit super Service erwartete uns. Auch Esther und Rolf, die schon ein paar Tage im Hofgut logierten und es sich gut gehen liessen, gesellten sich zu uns.
Nach einer kühler Erfrischung auf der Terrasse begaben sich ein paar Unerschrockene auf eine kurze Wanderung. Nach einer fast 100 % Steigung (die den einen doch etwelche Mühe bereitete) konnten wir dank vorgegebenem Richtungsangaben (Steinhaufen im Wald) auch wieder den direkten Rückweg zum Hofgut finden. Danke Esthi, Danke Rolf. Wer weiss wir hätten uns sicherlich im kühlen Wald verlaufen und wären möglicherweise für die Hochjagd freigegeben worden.
Uff- war das heiss. Darum nochmals einen kühlen Drink eingenommen; dies im Kreise derjenigen, die sich noch gar nicht vom Stuhle erhoben hatten.

Apropos heiss: Da der Swimmingpool des Hotels erst kürzlich ein Leck hatte ( nein, nein nicht unsere Schuld) wurde er mit frischem Quellwasser aufgefüllt. BRRRRRRRRRRRRRRRRRR ! Ein paar Unentwegte wagten dennoch den Sprung ins kühle Nass. Bei den Einen oder anderen ging es halt ein bisschen länger, gell Andy, gell Janine. Aber erfrischt waren sie dennoch.
Erfrischt, geduscht, vollen Mutes aber mit leeren Mägen erschienen wir zur Verköstigung im Speisesaal. Das Menu war durchaus essbar, um nicht zu sagen vorzüglich. Auch ein paar Flaschen Rebensaft mussten ihr Leben für uns lassen. Nach dem feinen Mahl kamen die persönlichen Vorlieben zum Zuge. Rolf mit einem gaaaaaaaaanz kleinen Dessert und Ruedi mit der kuuuuuuuuuuuurzen Zigarre. Es hat beiden offensichtlich geschmeckt.
Satt, müde, zufrieden legten wir uns zur Ruh. Die einen etwas früher, die andern etwas später.

Während des gemütlichen Frühstücks kam eine kleine Hektik auf. Wo steckt denn nur die Heidi? Hat sich schlussendlich alles aufgeklärt. Sie wollte nochmals die Qualität und Hitze des Pools austesten.
Nun hiess es Abschied von Unterkürnach nehmen. Unser Weg sollte uns direkt nach Isny führen. Nun ja, schon wieder hatten die Kühe Vortritt. Die ganze Innenstadt Isny war gesperrt. Nach einer kurzen Umrundung der Stadt haben wir unser nächstes Etappenziel dennoch zeitgerecht erreicht. Die Käseküche lud uns zu einer Besichtigung mit Degustation ein. Viel Wissenswertes und auch Unwichtiges über den Käse, die Bio-Normen und die Lagerung des Käses wurde uns vermittelt. Uff der Lagerkeller war definitiv nicht jederfraus Sache. Es hat wohl etwas stark gerochen.
Leider mussten wir an dieser Stelle Abschied von Gina und Ruedi nehmen. Sie wollten noch einen kleinen Abstecher ins südliche Allgäu unternehmen.
Wir andern suchten uns den direktesten Weg nach Friedrichshafen ins Zeppelinmuseum. Wir fanden sie beide. War schon interessant, wie vor mehr als 80 Jahren solche Riesendinger gebaut werden konnten und sogar noch flogen.

Wiederum sahen wir uns gezwungen eine kleine Erfrischung, oder auch Brotzeit zu uns zu nehmen. Nun hiess es Abschied voneinander zu nehmen. Die einen hatten das Bedürfnis den Bodensee zu umrunden, andere nahmen den direkteren Weg über die Fähre nach Romanshorn und weiter in heimatliche Gefilde.

Ich glaube berichten zu könne, dass es allen Spass gemacht hat und wir wieder einmal etwas Ähnliches unternehmen könnten. Nur, und dies in eigener Sache, jetzt habe ich ein persönliches Problem: Wie kann ich das nächstes Jahr überbieten? Hilfe!!!

                                                                                               


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