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Töffferien - Juni/Juli 2004
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Töff-Ferien 2004-06-22
Eine Woche vor unserem Trip hat es folgendermassen getönt: Hallo Ferienfahrer, Hoi Zäme Kette geschmiert, Kardan geputzt? Ich freue mich jetzt schon an die vielen Stunden im Sattel. Uns ist aufgefallen, dass Rolf sich nur auf die Stunden im Sattel freut! Wie auch immer, (Edi, Erich, Peter, Jörg, ich und später noch Rene) haben dies ignoriert und sind am Treffpunkt in Esslingen erschienen. Dort gab es gleich gratis Kaffee und Gipfeli, offeriert vom Dorfladen, gut organisiert. Jörg kam ein bisschen später, dementsprechend musste er die ersten Kilometer mit leerem Magen abspulen. Rolf führte uns quer durch die Schweiz ins Münstertal (Alle Tagestouren sind im Internet ersichtlich). Beim ersten Halt machte dann Edi auch schon die ersten Photos, Portrait Photos. Dies um am Schluss der Reise zu zeigen, wie erholt wir zurückkommen werden. Die ersten beiden Übernachtungen waren dann in Santa Maria (GR) geplant. Leider, oder überraschenderweise waren die ersten Hotels schon ausgebucht, aber was solls; Wir haben dann in Tschierv was gefunden wo wir auch zwei Nächte blieben. Wie üblich nach einem strengen Tag genehmigten wir uns gleich ein Bier/Mineral. Um uns herum schwirrten vielen Fliegen, nur keine hübschen Bienen, ob dies an uns gelegen hat? Nach dem Essen und einem kleinen Spaziergang ging es noch in den Hotel-Keller. Nach einiger Zeit fragte uns die Serviertochter nach unseren Namen, wieso auch immer!! Einer stellte spontan die Gruppe vor: WIR HEISSEN ALLE PETER, es war auch Peter der auf die Idee kam. Schön für uns, denn Peter musste zahlen und so ging ein lustiger Abend oder morgen zu Ende. Der zweite Tag war happig, Leistungskilometer waren angesagt. Die ersten zwei Pässe hatten es in sich. Der erste mit ein paar Kilometern Naturstrassen der zweite mit sehr viel Verkehr und teilweise sehr schmalen Strassen, Motorrad und Auto hatten fast keinen Platz. Am Schluss der Tour stand wieder der Offenpass auf dem Programm. Da hat es Edi gepackt, und wenn er einmal die Kupplung loslässt geht's richtig zur Sache. Er hat alle überholt. Dies ist an und für sich nichts spezielles, aber normal sitzt man auf dem Töff, er aber stand und dies bei einer Geschwindigkeit von gut und gern xxx. Ich vermute nächstes Jahr ist der Kopfstand auf dem Programm, lassen wir uns überraschen. Am Abend wollte Rolf von uns schon Ideen betreffend den Ferien 2005. Da kamen Vorschläge von China bis zu den Dolomiten. Rolf wird's schon richten. Am dritten Tag hat es Jörg wieder nach hause gezogen. Auf dem Umbrail hies es dann, CIAU Jörg, komm gut nach hause. Dann waren wir für zwei Tage nur noch fünf. Der Montag war heiss und die Strecke anspruchvoll. Das Ziel war einmal mehr die Dolomiten. Es ist immer wieder Imposant in das Gebiet reinzufahren und wir fühlten uns fast wie zuhause. Dort kennt Rolf jeden Pass und jede Strasse. In Corvara in Badia fanden wir ein schönes Hotel. Am Abend hat dann Rolf wieder einmal eine Vison, das heisst, Töffwoche für ältere Herren. Dies würde bedeuten, nur noch max. 100Km am Tag und den Rest des Tages ausruhen. Keiner hatte ein Gehör für diesen komischen Vorschlag. Am Dienstag war sehr angenehmes Töff Wetter und wir fühlten uns so richtig wohl auf unseren Maschinen. Jeder Tag hatte es in sich und für jeden gab es etwas, einmal ein bisschen schneller, dann wieder gemütlicher, Kurven, Pässe usw. Auch die Erholungs-Pausen kamen nicht zu kurz. Am Abend warteten wir auf Rene. Er kam dann um 19:00 auf seiner Harley angebraust, da waren wir wieder deren sechs. Er wollte gleich wissen wo was abgeht, sprich die Hölle los ist. Was hat da Rolf über uns erzählt. Aber eine Harley unter Japanern, wenn dies nur gut geht? Auch an diesem Abend war nichts los, wir waren schon wieder früh in unseren Zimmer. Ist dies nicht schlimm und wir wollten doch Rene zeigen wo und wie die Post abgeht. Rolf hat versucht Peter (welchen auch immer) zu überzeugen ihm den Rücken/Nacken zu massieren. Ohne Erfolg, er sagte auch immer wieder dass Esti dies viel besser könne und er warten kann. Am Mittwoch wurde eine kleine Änderung der Route gemacht. Rolf wollte Rene die grossen und schönen Dolomiten Strassen zeigen, aber es kam alles ganz anders. Schon nach kurzer Zeit hatte die Harley kleinere Probleme. Das heisst, die Maschine hatte genug von der langen Anfahrt und hatte auf einmal keine Leistung mehr. Wir sind dann alle gemeinsam nach Lienz (A) gefahren. Dort war die nächste Töff-Werkstatt welche uns empfohlen wurde. Ein kleiner Umweg von ca. 80Km, was solls. Nach dem Kerzenwechsel hat dann auch diese Maschine wieder zu 100% gearbeitet. Dann gings wieder zurück in die Dolomiten. Auf einmal führte Peter (der richtige) die Gruppe an. War Rolf etwa zu langsam? Bald darauf stoppten wir und erfuhren, dass Rolf keine Geschwindigkeits-Anzeige mehr hatte. Das Kabel hing runter, Glück muss man haben. Während dem Mittagessen kam dann das NEUE Ausbildungsprogramm von Edi zum tragen: Er erklärte uns: Tourenzähler - Drehzahlmesser / Geschwindigkeistsanzeige / Tacho usw. Das heisst er hat uns getestet. Erich hatte es im Griff, super Leistung, Er wird nächstes Jahr einen kleinen Test durchführen. Danach hat es als guter Ausbildner mit Rolf das Kabel wieder fachmännisch montiert und Rolf führte die Truppe wieder an. Beim Abendessen wurde uns mitgeteilt, dass ab Donnerstag diverse Velorennen stattfinden werden und einige Pässe in den Dolomiten für den Verkehr geschlossen werden. Dies kennen wir, nichts neues. Da wir wie immer vor 09:00 auf den Sättel waren musste Rolf nichts an der Route ändern. Bis zum Mittagessen führte er uns bei angenehmen Wetter Richtung "Gross Glockner". Nach dem Mittagessen, kurz vor dem Pass mussten wir uns in unsere Regenkombis zwängen. Einmal mehr zahlten wir viel Geld für diesen Pass ohne was zu sehen. Dafür hat ein Teil der Gruppe dies genutzt um auf dem Pass das höchst gelegene Parkhaus zu inspiziert. Die Devise war rein und gleich wieder raus. Für kurze Zeit konnten wir uns den Regenkleider entledigen, aber wirklich nur kurz denn bald darauf kam es dann so richtig toll. Nach ca. 1 Stunde hat Rolf gehalten und mitleidig gefragt: Sollen wir weiter? Die harten Töfflibueben haben sich entschlossen durchzuziehen. Unsere Hälse wurden immer kürzer, aber was soll's. Es hat bis nach Mayerhofen geschüttet. Das Wasser kam von allen Seiten und auch der Seitenwind hatte es in sich. Wie schon erwähnt, wir haben durchgezogen. Auch vom Gerlos Pass sahen wir nicht viel, einfach rüber hiess die Devise und weiter nach Mayerhofen. In unserm "Club" Hotel Brücke haben wir dann die letzten beiden Nächte verbracht. Wir standen an der Reception wie begossene Pudel. Es ist immer ein Hochgenuss in den nassen Kleidern nach Zimmer zu fragen. Aber auch dies war nicht das erste mal, man gewöhnt sich an alles. Der Donnerstagabend hatte es dann in sich. Nach dem Essen haben wir uns ein paar Biers und Amarille Schnaps genehmigt. Ich glaube es war einer zuviel, aber wirklich nur einer. Rolf oder war es einer der Peters hat dann bemerkt, dass Rolf und die Serviertochter bestens zusammen passen würden, dies wegen der Grösse (1M 60 - 1M85) einfach perfekt. Dies kann aber Rolf einmal erzählen. Nach Mitternacht hatte dann noch einer der Peters die Idee unseren Töffs eine Gute Nacht zu wünschen. Wie schon erwähnt, es war nur ein Glas zuviel. Am Freitag war dann alles ein bisschen gemütlicher. Um ca. 10:00 fuhren wir bei bedecktem Himmel und merklich tieferen Temperaturen dann doch noch los. Nach ca. 30Km hatte dann Rolf ein einsehen und wir beschlossen zurückzukehren. Was am Nachmittag abging habe ich doch glatt verschlafen. Am Abend wurde dann noch das Platzkonzert besucht. Da es aber, wie bereits erwähnt bitter kalt war, waren auch die Strassen leergefegt, tragisch, nichts mehr los. Nach dem obligaten Schlummertrunk hiess es GUTE NACHT. Wir wollten ja ausgeruht die Heimfahrt antreten, denn es waren 340 km angesagt. Auch am letzten Tag haben wir am Hinterrad von Rolf geklebt. Das heisst, er hat es wie immer GUT gemacht, der richtige Leithammel für die Gruppe. Auf der Autobahn-Raststätte (Thurau) hiess es dann definitiv, Ciau zäme, kommt gut nach hause und bis zum nächsten mal. Einmal mehr eine gelungene Rundreise, DANKE an Leithammel fürs Vorfahren sowie an den REST der Gruppe. Es war lustig, es hat alles geklappt und das wichtigste ist immer, UNFALLFREI. Gruss Andy
Und hier steht noch die Route als PDF zur Verfügung (8-tung, ist über 1MB gross). Route 2004
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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