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Töffferien - Juni/Juli 2003Ein Click auf die kleinen Fotos und das Bild wird GROSS dargestellt. 8-tung: könnten etwas grösser sein...GEDULD (max 600x800) Frankreich Tour -- ca. 2'300kmEine Woche vor unseren Ferien kam von Rolf ein Mail mit der Frage: "Wer beherrscht die Französische Sprache soll sich doch bitte umgehend melden". Er wartet noch immer, guter Anfang, oder? Der erste Tag führte uns über den Brünig, Grimsel nach Martigny. Von dort weiter nach Champery und unser Ziel war Thonon-les Bains. Im Touristen-Office haben sie uns ein Hotel empfohlen. In diesem wurden wir in einen Hinterhof geführt wo noch ein kleines Häuschen mit 4 Zimmer war. Es wurde von uns sofort als Hexenhäuschen getauft, sehr romantisch. Was ebenfalls noch gesichtet wurde war ein Pool. Es ging nicht lange bis ausser Edi alle im Pool sich abkühlten. Einmal mehr der richtige Ferienanfang. Dies war das erste mal, dass wir am ersten Tag in den Genuss eines Pools kamen. Das Abendessen wurde im Hotel eingenommen. Es wurde mir gleich von Anfang an ein Schreibverbot über einige Themen auferlegt. Am morgen sahen wir bereits Erich ums Hexenhäusli schleichen, suchte er vielleicht nach Gretel? Kurz darauf hat sich auch der Hexenmeister Rolf gezeigt und wie es sich gehört gleich die Strassenkarte studiert. Wir haben uns jeden morgen um ca. 08:00 zum zmörgele getroffen und konnten dann um 09:00 die nächste Etappe unter die Räder nehmen. Das Ziel für den zweiten Tag war Alpe d'Huez. Wir fuhren nach Sallanches von dort über den Col de la Madelaine, Col de Glandon und der Schluss war dann der Aufstieg nach Alpe d'Huez. Die ganze Woche kreuzten und befuhren wir die "Grand Routes de Alpes", "Route de Fruit" sowie die "Route Napoleon" welche alle ein Riesen Hit sind. Das mit dem Hotels entpuppte sich jeden Tag als eine richtige Herausforderung. Viele Hotels waren noch geschlossen. Die ersten Worte im Hotel waren immer: "Bonsoir, sprechen Sie Deutsch?". In diesem Hotel hatte es ein Hallenbad, aber nur noch drei nutzten diese Abkühlung. Das Abendessen wie auch weitere Essen waren nicht der Hit. Es war nichts mit der berühmten französischen Küche. Da kann aber Peter euch mehr erzählen. Er wird kein Entercote oder Steak mehr in Frankreich bestellen. Ich glaube er kaut noch immer. Wie es sich für einen Sport Club gehört haben wir immer nach dem Essen einen kleinen Spaziergang unternommen und prompt hat Erich uns aufmerksam gemacht, dass wie in den Töff- und nicht in den Wanderferien seien. Am Montag waren die Temperaturen fast unerträglichen, 34 Grad und das in unseren Kleidern. Das Ziel für diesen Tag war der "Grand Canyon de Verdon". Wir fuhren nach La Mure, Seyne und weiter über den Col de Maure. Von dort zum Canyon und weiter nach Moustiers de Ste Marie. An der ersten Tankstelle hat dann der beste Freund der Gruppe die Scheiben der Töffs gereinigt. Wer könnte dies gewesen sein? Die Mittagsessen wurden jeden Tag spät eingenommen. An diesem Tag blies der Wind so stark dass wir nicht draussen sitzen konnten. Drinnen war es auch angenehmer. Das Restaurant war ein alter Hof und so sah es auch aus. Rolf bestellt für uns. Es war einfach denn es gab nur ein Menü welches aber sehr reichlich war. Es wurde beschlossen, dass wir spätestens um 4 in einem Hotel sein werden. Um 6 bekamen wir mit Glück die letzten 3 Zimmer. Als Entschädigung hatten wir wieder einen Pool welcher sofort genutzt wurde. Das Städtchen Moustiers wurde erkundet bei unserer nächtlichen Wanderung. Das Städtchen ist gepflegt und eingebetet zwischen Bergen, ein Besuch wert. Dienstag haben die Dubachs verschlafen, das hat den ganzen Zeitplan durcheinander gebracht. War da die nächtliche Wanderung oder der Schlummertrunk schuld? Wir machten uns auf nach Castellane, Vergans und weiter nach Georges Sup. De Cians. Von dort fuhren wir in eine eindrückliche Schlucht hinein, sehr schmal, die Wände waren rot, gut ausgebaute Strasse wenig Verkehr. Ein richtiger Abschluss für diesen Tag. Auf der Karte wird dieses Gebiet/Schlucht als Natursehenswürdigkeit gekennzeichnet. In Valberg suchten wir ein Hotel. Ausgesucht haben wir nichts weniger als: Hotel Challet Suisse. Man gönnt sich ja sonst nichts. Bei unserer nächtlichen "Wanderungen" hat dann Peter ein Lied angestimmt: "klingeling, klingeling der EierMaa ist da ...". Ratet mal wer so ein Tshirt getragen hat, einmal mehr der beste Freund der Gruppe. Vielleicht übt Peter mit der Gruppe noch ein bisschen und wird uns dies als kleine Einlage an der nächsten GV vortragen, lassen wir uns überraschen. Da wir uns entschlossen, zwei Nächte in Valberg zu verbringen wurde auch die Route für diesen Tag geändert. Geplant war nach Monte Carlo zu fahren. Es war zu heiss und wir in Krawatte und Töff hätte sowieso nicht gepasst. Wir blieben in den Bergen, dort war's angenehmer. Am Morgen führte uns der Weg über den Col des Schamps und Col de la Cayolle. Bei zweiten Pass hat dann Jörg fast ein Murmeltier überfahren. Dieses überquerte einfach die Stasse ohne sich umzuschauen, beide hatten Glück. Später hatte dann auch noch Rolf ein kurzes Rennen mit einem Murmeli. Ich vermute Rolf war kein Gegner, denn es hat nach einigen Metern die Abkürzung den Hang runter genommen und weg war es. Nach dem Mittag waren wir noch nie so nahe an den Wolken/Himmel. Wir fuhren über den Col de Restefond welcher der höchst befahrene Pass Europas ist 2'720m.ü.M. Wir haben nur kurz gehalten denn in dieser Höhe war es kalt. Erich hat uns dann aufmerksam gemach, dass wir doch einfach die Griffheizung einschalten sollen, danke Erich. Am Donnerstag kamen wir dann wieder auf die ursprüngliche Route. Wir fuhren Richtung Colmars dann weiter über den Col de la Cayolle und weitere 2000er wurden befahren. Das Wetter war nach wie vor wie bestellt. An einem kleinen Badesee wurde das Mittagessen eingenommen. Dort kam ein Vorschlag fürs nächste Jahr, Senioren Töffwoche nur noch 150km pro Tag. Lassen wir uns überraschen. Am Freitag hat dann das Wetter gewechselt, es regnete und war kalt geworden. Gleich die ersten Km führten uns wieder auf über 2600m.ü.m. Wir fuhren über den Col d' Iseran von dort weiter über den kleine St. Bernhard dann noch über den Gr. St. Bernhard auf welchem arktische Temperaturen herrschten. Wir verbrachten die letzte Nacht in Chesière (CH) und genossen dort ein gutes Nachtessen. Am Samstag lachte uns wieder die Sonne ins Gesicht. Die Temperaturen waren aber einiges tiefer als gewohnt. Der Rückweg führte uns über den Col de Pillon fast analog der ersten Ausfahrt. In Wollhausen nach dem Mittagessen haben wir uns dann verabschiedet und jeder ging seiner Wege. Es wurde auch was neues eingeführt: Bei jeder 5'000 Km Zahl wurde eine Runde bezahlt werde. Keine Angst, es wird nur Mineral oder Kaffee getrunken. (Jörg hatte 5'000/ Edi 50'000 und ich 40'000) Wer ist der nächste und dies gilt für alle Ausfahrten.An dieser Stelle ein Dankeschön an Rolf für die Organisation und weiter so. Gruss Andy Wo bleibt nur der REST der GRUPPE ???????? (Anm. der Redaktion: da die Fotos von zwei Fotografen sind, stimmt die Reihenfolge leider nicht...)
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